Barhuftherapie & -pflege Tanja Heimburger
Der Huf:
Nur ein Pferd mit gesunden Hufen ist leistungsstark und hat Freude an der Bewegung.
Der Huf ist somit eines der wichtigsten Köperteile des Pferdes.
Ein kranker oder nicht voll funktionfähiger Huf bringt viele, zum Teil schwerwiegende Folgen mit sich.
Um einen gesunden Huf zu erhalten benötigt man:
Eine regelmäßige Korrektur durch einen qualifizierten Hufpfleger, um die Selbstheilungkräfte zu fördern und um einen gesunden, leistungsstarken Huf zu erhalten.
Hierbei spielt der Abstand der Hufbearbeitung eine wichtige Rolle. Bei gesunden Hufen ist hier der Bearbeitungsintervall von maximal 8 Wochen sehr wichtig. Bei kranken Hufen wird der Bearbeitungsabstand dementsprechend kürzer gehalten. Auch der Einsatz von "Hufschuhen" kann nötig sein.
Bewegung spielt eine große Rolle in der natülichen Hufbearbeitung.
Das Pferd sollte sich möglichst den ganzen Tag auf unterschiedlichen Bodenverhältnissen (z.B. Sand, Kies, Gras etc.) bewegen können.
Dass Laufen regt die Durchblutung im Huf an und der Hornabrieb/ -nachwuchs stehen somit im Gleichgewicht.
Tipp zur Pflege:
Ein Huf benötigt ab und zu Wasser, gerade im Sommer.
Wildpferde nässen ihre Hufe an den Wasserstellen beim trinken.
Wandhorn kann bis zu 20%, Sohlenhorn bis zu 33% und Strahlenhorn bis zu 50% Wasser enthalten.
Huföle/ -fette etc. benötigt der Huf nicht! Dies verhindert den natürlichen Wasserhaushalt des Hufes.